Risikobeurteilung

nach DIN EN ISO 12100:2010

Hersteller von Anlagen und Maschinen sind seit dem 29. Dezember 2009 gemäß EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (davor: Gefahrenanalyse gemäß Maschinenrichtlinie 98/37/EWG)  gesetzlich verpflichtet, eine Risikobeurteilung durchzuführen, um die für die Maschine geltenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen zu ermitteln.

Die Risikobeurteilung ist unabdingbare Voraussetzung für die CE-Kennzeichnung. Sie gibt Auskunft über alle relevanten Informationen zur Gefahr (u.a. Art und Ort der Gefährdung und Maßnahmen zu deren Vermeidung), die von einem Produkt ausgehen kann, und ist somit Bestandteil der Technischen Dokumentation und zentrale Voraussetzung für die Betriebsanleitung.

Der richtige Zeitpunkt zum Beginn der Risikobeurteilung ist der Beginn der Konstruktion eines Produkts, denn die von den Richtlinien geforderte Minimierung des Gefährdungspotenzials kann konstruktive Maßnahmen erfordern, die im Nachgang wesentlich kostspieliger wären.

Wir übernehmen für Sie Moderation und Dokumentation der Risikobeurteilung nach den jeweils gültigen Normen

  • für alle Lebensphasen Ihrer Maschine / Ihrer Produkte
  • auch im Rahmen einer entwicklungsbegleitenden FMEA (Failure Mode and Effects Analysis, ‘Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse’ oder kurz ‘Auswirkungsanalyse’) für Ihr Produkt
  • auch mit Bestimmung der Performance Levels (PL) der sicherheitsrelevanten Steuerungselemente gemäß EN ISO 13849.

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